Interview mit Florian Schmale – Die innere Reise

Interview mit Florian Schmale – Die innere Reise

Okt 23, 2017 | 10 Kommentare

Florian Schmale (31) aus Deutschland One man, one bike, one world

Einfach weg und nicht mehr heimkommen! Seit Mai 2012 ist Florian mit dem Fahrrad in der Welt unterwegs.
42257 km und 25 Länder hat er bisher bereist. Gerade ist er in Australien – sein nächstes Ziel heißt Argentinien.

Das Interview über die Reise ins Innere.

1. So eine Solo-Reise mit dem Fahrrad ist eine ganz intensive Auseinandersetzung mit sich selber. Wir sehen Deine tollen Bilder aus den unterschiedlichsten Ländern die Du durchquert hast. Wir sehen aber nicht die Bilder aus Deinem Inneren. Wer bist Du heute nach all‘ den vielen Kilometern die Du geradelt bist? Was hat diese Reise aus Dir gemacht?

Florian:  Ich denke, Persönlichkeitsentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess der automatisch abläuft. Unser Umfeld und unsere Eindrücke bestimmen in welche Richtung und wie schnell wir uns entwickeln. Intensives Reisen mit dem Fahrrad durch unterschiedliche Kulturkreise und Klimazonen hinterlässt Spuren, gerade wenn man alleine unterwegs ist. Ich bin täglich neuen Situationen ausgesetzt und jede Begegnung mit einem anderen Menschen hat Einfluss auf mich und formt eine starke Persönlichkeit.

Reisen ist auch immer das Suchen nach etwas. Für mich war Selbstfindung eine wichtige Motivation. Wer bin ich? Worum geht es im Leben? Was will ich überhaupt?  Ich fühle mich heute mehr, weiß mehr wer ich eigentlich bin und wo ich hin möchte. Und habe auch das Potenzial erkannt welches in jedem Menschen steckt. Wer es schafft seine Ängste zu überwinden und mit Vertrauen in sich selbst handelt, gelang überall hin.

Heute weiß ich dass ich eine Wahl habe, dass ich selber entscheiden kann was ich aus meinem Leben mache, egal wie die äußeren Umstände sind. Vor der Reise war ich mir da nicht so sicher und fühlte mich eher von den Wellen des Lebens machtlos hin und her geworfen, während ich mir nun eine Welle aussuche und probiere sie zu reiten.

2. Die Leute die selber noch nie so lange unterwegs waren, denken sicherlich öfters mal „Wow, was man da alles sieht und erlebt und wie toll so eine Weltreise mit dem Fahrrad sein muss.“ Doch sicherlich denken sie auch „Ach, aber immer im Zelt schlafen und frieren oder schwitzen und immer das gleiche Essen. Und so lange von daheim weg – nein lieber doch nicht.“

Die allermeisten können sich ja erst gar nicht in die Lage versetzen was das eigentlich wirklich bedeutet, so lange auf der Straße zu leben.

Was sind denn für Dich die eigentlichen Schwierigkeiten dort draußen?  

Florian:  Ich denke eine der größten Schwierigkeiten war es, diese Entscheidung zu treffen so eine lange Reise zu machen und alles auf zu geben und hinter sich zu lassen. Von da an ging eigentlich alles wie von selbst. Die meisten Schwierigkeiten oder Probleme sind sowieso nur im Kopf. Dass ich denke ich kann etwas nicht schaffen, oder dass es keinen anderen Weg gibt. Aber wenn man jede Situation voll akzeptiert findet sich immer eine Lösung.

Oft haben mir Menschen weitergeholfen, wenn ich mich verfahren habe oder nicht wusste wo ich schlafen konnte.

Wenn die Ausrüstung kaputt geht lernt man halt zu improvisieren. In Nepal habe ich mal einen gerissenen Reifen notdürftig mit Zahnseide geflickt und es damit bis nach Kathmandu geschafft. Als ich in Australien im Outback mein Messer verloren hatte, musste ich die Konservendosen mit einem gefundenen Schraubenzieher und einem Stein öffnen um essen zu können.

Mit Menschen hatte ich nie viele Probleme, mit Tieren auch nicht. Die meisten Schwierigkeiten habe ich wahrscheinlich mit mir selbst, mich zu akzeptieren, meine Ängste zu überwinden und mit mir selber im Reinen zu bleiben.

3. Fünf Jahre sind eine sehr lange Zeit, vor allem für diejenigen die zu Hause geblieben sind und vergeblich auf Dich warten. Wie aber ist Dein Zeitgefühl?  

Florian:  Die Zeit verfliegt und es war nie geplant so lange unterwegs zu sein. Ich wollte von Deutschland nach Indien radeln und eventuell noch etwas weiter, aber dass es dann mal fünf Jahre und mehr werden würden, das hätte ich nicht gedacht.

Nach 2,5 Jahren hatte ich Australien erreicht und seit dem bin ich nicht so viel geradelt und eher länger an Orten geblieben, doch trotzdem vergeht die Zeit schnell. Aber das macht ja nichts, das Leben ist ja zum Leben da und ich mache genau das was ich möchte mit meiner Zeit hier.

4. Die einsamen Stunden da draußen, wie sind die für Dich? 

Florian:  Ich bin bewusst alleine auf diese Reise gestartet und für mich gehört Einsamkeit einfach dazu. Ich bin ein Mensch der gut mit sich alleine zurecht kommt. Wenn ich alleine in der Natur bin fühle ich mich selten einsam. Wenn ich in einer großen Stadt bin und niemanden kenne, dann fühle ich mich einsam, oder wenn ich Menschen beobachte die sich sehr nahe stehen und gut kennen, dann vermisse ich dieses Gefühl von Zugehörigkeit und Vertrauen.

Aber ich weiß auch dass es an mir ist neue Menschen kennen zu lernen wenn ich das möchte. Ich kann überall Freunde machen um die Einsamkeit zu überwinden oder aber das Gefühl der Einsamkeit zu umarmen und zuzulassen und wenn möglich voll zu akzeptieren.

5. Wir Langzeitreisende wissen, dass es schwer ist sich wieder zu Hause niederzulassen, manche schaffen es, andere packen schon bald wieder die Koffer nachdem sie es vergeblich versucht haben. Oftmals hört man, dass das schwierigste an der ganzen Reise das heimkommen war.

Hast Du Angst davor heimzugehen? 

Florian:  Ja, vielleicht ein wenig schon. Nach so einer Reise kann ich nicht einfach zurückgehen und so weitermachen wie ich aufgehört habe. Auch wenn Zuhause scheinbar alles gleich geblieben ist, ich habe mich verändert und sehe Dinge anders und könnte mich nicht einfach wieder ins System eingliedern. Beim Reisen ist ja das Tolle dass man immer einfach weiterreisen kann wenn es einem nicht gefällt oder wenn es irgendwelche Probleme gibt. Zuhause kann man das nicht und muss sich mit einer Situation auseinander setzen, und das kann schwierig sein.

Abgesehen von meiner Familie und ein paar alten Freunden zieht mich aber auch einfach nichts nach Deutschland, ich wüsste nicht was ich da machen sollte und habe andere Pläne.

6. Du bist ja den unterschiedlichsten Kulturen ausgesetzt. Du kannst vergleichen, beobachten und hinterfragen. Wie fühlt es sich heute für Dich an Deutscher zu sein? 

Florian:  Auf die Frage „Wo kommst du her?“ antworte ich mittlerweile mit „Vom Planeten Erde!“ da ich es leid bin in eine Schublade gesteckt zu werden. Die wenigsten Menschen geben sich jedoch mit dieser Antwort zufrieden und ich ergänze dann, dass ich mit einem deutschen Pass unterwegs bin. Die Reaktionen sind von Land zu Land unterschiedlich: In der Türkei wechselt dein Gesprächspartner oft ins Deutsche, im Iran erklären dir die Leute dass sie auch Arier sind und in Indien höre ich oft „Oh Adolf Hitler, great Charakter!“.  In allen Ländern werden mir deutsche Fußballernamen an den Kopf geworfen oder Fragen über Angela Merkel gestellt. Ich war mir vorher nicht so bewusst dass anscheinend jeder Deutschland kennt und wohl auch positiv bewertet.

Ich selber bin dankbar in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein, denn ich sehe dass als Privileg. In einem sicheren und reichen Land aufzuwachsen, die Möglichkeit einfach Geld verdienen zu können und mit einem deutschen Pass überall hin zu reisen, macht das Leben einfach und ist mehr als die meisten Menschen träumen. Reisen macht einem aber auch die Ungleichheit und Ungerechtigkeit der Welt klar und wer hinter die Dinge schaut, erkennt, dass der Reichtum und der hohe Lebensstandard in Deutschland auf einem System der Ausbeutung und Unterdrückung basiert. Die westlichen Staaten nutzen ihre wirtschaftliche und militärische Macht für ihre Interessen und Deutschland ist eben nicht das friedensliebende, zukunftsweisende und nachhaltige Land als welches es manchmal dargestellt wird.

Ich selber merke auch den Einfluss der deutschen Kultur auf meine Persönlichkeit. Dieses „auf alles vorbereitet sein“ und genaues Planen im Voraus ist das typisch deutsche Sicherheitsdenken. Dann fällt es mir manchmal schwer meine Vorstellungen an die Realität anzupassen wenn es mal nicht „genau nach Plan“ läuft. Den Drang alles optimieren zu wollen schreibe ich meiner deutschen Herkunft zu, genauso wie das Gefühl immer produktiv sein zu müssen. Denn nichts tun, zu faulenzen, das ist in Deutschland nicht sehr angesehen und dieser Standpunkt wird uns von Kind auf beigebracht. Die deutsche Denkweise abzulegen ist nicht immer einfach aber lohnenswert, und es gibt viel zu lernen von anderen Kulturen, besonders was Herzlichkeit und positives Denken angeht.

Ich bin weder stolz deutsch zu sein, noch schäme ich mich dafür. Und für mich ist es auch nicht so wichtig. Denn es ist genau dieses Denken in Nationalstaaten und Gruppen, dieses Grenzen ziehen, was die Menschheit trennt und für Probleme sorgt. Ich mag es lieber, auf die Gemeinsamkeiten zu schauen und jedem Menschen offen und mit Respekt zu begegnen.

7. Kennst Du das Gefühl des Reise-burnouts? Wenn ja wie fühlt es sich an und wie hast Du Dich davon wieder befreit? Oder wenn nein, wie hast Du es geschafft es erst gar nicht aufkommen zu lassen? 

Florian:  Als Radler kenne ich natürlich das Gefühl dass der Körper mal ne Pause braucht, aber nach ein paar Tagen geht es dann einfach weiter. Doch wenn der Geist zu viel vom Reisen hat, braucht es meistens eine längere Pause. Ich merke es wenn ich nicht mehr zufrieden bin mit mir. Wenn ich nur noch fahre um irgendwo anzukommen, wenn ich das Radeln nicht mehr genieße und die Kilometer immer länger werden.

Es ist anstrengend zu reisen, immer nur eine Nacht zu bleiben, und soziale Kontakte sind entweder aus Zeitgründen nur kurz oder wegen Verständigungsschwierigkeiten nur sehr oberflächlich. Und das ist etwas was mir dann doch fehlt. Nach 2,5 Jahren auf dem Sattel war es mal Zeit für eine längere Pause.

In Australien war ich zuerst in Adelaide für ein paar Monate, später in Melbourne. Ich habe Freunde gefunden und bin auch mit anderen zusammen gereist anstatt allein.  In Neuseeland lebte ich für ein halbes Jahr in einem Community Haus und habe es genossen ein Zuhause zu haben, doch dann kommt auch wieder die Zeit des unterwegsseins. Für mich braucht es eine gute Balance zwischen Unterwegs sein und an einem Ort sein.

8. Du bist ja eher der gemütliche Radler, sitzt also nicht nur auf dem Fahrrad und machst Kilometer. Wie achtest Du außerhalb des Radelns auf Dich? Wie hältst Du Dich körperlich und auch geistig fit? 

Florian:  Wenn ich nicht radel kann ich auch mal ziemlich faul sein. Dann mag ich es auch mal ein paar Tage lang gar nichts Aktives zu machen. Aber meistens bin ich dann doch wieder motiviert etwas Anstrengendes zu machen, einfach weil es einen an schöne Orte bringt und einem dieses befriedigende Gefühl am Abend gibt. Ich bin mehr und mehr zu Fuß unterwegs und Berggipfel haben eine besondere Anziehungskraft für mich.

Ich habe immer etwas zu lesen dabei. Mindestens ein oder zwei Bücher habe ich dabei und tausche sie gegen neue ein wenn ich sie gelesen habe. Ansonsten probiere ich täglich zu meditieren, es macht mich viel ausgeglichener und ruhiger.

9. Man könnte ja meinen, dass Du nachdem Du so viel gesehen und erlebt hast nun ein glücklicher und zufriedener, ausgeglichener und von Eindrücken gesättigter Mensch geworden bist, der auf alle seine Fragen eine Antwort gefunden hat. Oder wie siehst Du das? 

Florian:  Es ist eher so : Je mehr ich von der Welt sehe um so mehr Lust bekomme ich zu reisen. Ich brauche auch immer neue Herausforderungen und Veränderung in meinem Leben, sonst wird’s langweilig.

Ich bin zumindest glücklicher, zufriedener und ausgeglichener als zuvor in Deutschland. Dort hatte ich mit Depressionen zu kämpfen und sah mich nicht als starken oder positiven Menschen. Heute habe ich mein Leben selbst in der Hand und wenn ich nicht glücklich mit etwas bin, dann verändere ich es.

Antworten suche ich immer noch, aber oft ist es viel wichtiger die entscheidenden Fragen zu stellen.

10. Was ist Dir besonders wichtig auf Deiner Reise?  

Florian:  Meine Freiheit. Ich mag es alleine unterwegs zu sein denn es ist einfacher für mich meine eigenen Entscheidungen zu treffen anstatt mit Reisepartnern ständig Kompromisse zu machen. Auch bin ich alleine offener und lerne mehr Menschen kennen. Das bedeutet nicht, dass ich immer alleine unterwegs bin, ich mag auch die Kameradschaft und Freundschaft, aber es muss eine Balance sein.

Es ist mir auch wichtig andere Menschen an meiner Reise teilhaben zu lassen. So kann nicht nur ich die Abenteuer erleben und aus meinen Erfahrungen wachsen, sondern andere ebenso. Ich mag es Leute zu inspirieren und ihnen zu zeigen dass auch sie stark sein können und ihr Traumleben leben können.

Ich probiere allen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und so zu reisen (und zu leben), dass mein Dasein auf diesem Planeten möglichst wenig Schaden anrichtet. Nachhaltigkeit ist das Stichwort und dazu gehört die Reduzierung des persönlichen CO2 Fußabdruckes und die Anerkennung der Gleichwertigkeit jedes Menschens, um nur zwei wichtige Punkte zu nennen.

Wenn Ihr Lust bekommen habt Florian auf seiner Reise zu begleiten, dann schaut doch mal bei ihm auf seiner Seite vorbei.

One man, one bike, one world

Und hier noch ein ganz toller Film den Florian in Australien produziert hat – 64 lohnende Minuten.
Viel Spass dabei 🙂

 

10 Kommentare

  1. Marcel Krebs

    Liebe Heike
    Ganz grosses Kino und tolles Interview. Florian zeigt auf eindrückliche Weise was es heisst zu leben! Jeder bestimmt sein eigenes Leben. Jeder kann das! Ich wünsche Dir weiterhin gute Reise. Du hast mir schon so viel gegeben, Du bist ganz einfach eine wundervolle Frau.
    Liebe Grüsse dorthin wo Du immer auch bist.

    Marcel

    Antworten
    • Heike Pirngruber

      Lieber Marcel, ooops….DANKE fuer die Blumen 🙂 Freut mich…..
      Ja Florian ist klasse……
      LG und Dir alles GUTE…..LG Heike

      Antworten
  2. Wolfgang Rapior

    Thanks Maid für die schöne Tour durch,s Outback.
    Toller Bericht 🤘. Fair Dinkum.
    Gute und sichere Reise wünscht Dir Wolfgang Rapior 🚲
    Bin selbst Sydney Port Douglas geradelt.
    Schlafen unter dem Sternenhimmel ist einfach fantastisch so wie Dein Foto.
    Ebenso gute und sichere Reise für Heike.👍🚴 Bye Wolfgang

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  3. Uwe

    Sehr schöner Bericht
    Mich interessiert am meisten die menschliche Seite . Ich hatte letztes Jahr für 10 Monate auch eine Auszeit mit den Velo gemacht , und ich erkenne in vielen Gedanken mich wieder . Ich Stelle mit jeden Tag fest ( ich arbeite wieder ) brauche ich die Arbeit wirklich ?
    Selbst so eine kurze Zeit verändert ein . Jetzt denke ich immer für was arbeiten die Menschen . Meist für Status oder um sich über die Arbeit zu definieren .
    Nächstes Jahr werde ich 62 und ich denke wenn ich gesund bleibe mache ich mich wieder mit den Velo auf Reisen .
    Meine Frage ist , seid ihr jemals richtig Krank geworden und wie habt ihr euch kuriert?
    Euch allen wünsche ich euch noch viele tolle Zeit.
    Gruß Uwe

    Antworten
    • Heike Pirngruber

      Hallo Uwe,

      Danke fuer Deine Gedanken und die lieben Wünsche.
      Zu Deiner Frage: Ich kann natuerlich nur von mir berichten, ausser ein paar Mal Durchfall war ich nie krank unterwegs.
      Dir eine tolle Zeit auf dem Rad wo auch immer Du hin radeln wirst.

      LG Heike

      Antworten
  4. grenzenlos

    Liebe Heike,
    selten so ein sinnig + wohltuendes Interview gelesen. Zumindest sehr sinnig für meine Denke. Jeder tickt ja anders. Zum Glück auch, denn so wären wir ja alle unterwegs und ein Drahteselstau wäre vorprogrammiert. Danke euch 2 + auch herzliche Grüße an Florian. Wünsche euch die Erfüllung aller weiteren Träume.
    LG, Wi grenzenlos

    Antworten
    • Heike Pirngruber

      Lieber Wilfried – freut mich….und lieben DANK für Deine Wünsche – das gleiche gilt natürlich auch für Dich….LG Heike

      Antworten
  5. Gert Kamphuis

    Hello Heike,
    Nice interview with Florian, go read his website definitely. There would be more people on this earth with the same philosophy as you cyclist.
    Good luck to you Heike.
    GrG

    Antworten
    • Heike Pirngruber

      Hi Gert, thanks very much! Did you notice that the interview is also available in English? Just click the British flag 😉
      Cheers and happy day, Heike

      Antworten

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