Marokko mit dem Fahrrad – Tipps zur Planung

Marokko mit dem Fahrrad

Tipps zur Planung 

 

Was erwartet dich? 
 

Ein sehr abwechslungsreiches und attraktives Reiseziel. Wüste, Berge, Küste und im Norden sogar ausgedehnte Wälder. Einsame Landstraßen, aber auch verkehrsreiche Streckenabschnitte.

Vor allem aber und das macht für viele den Reiz des Landes aus – viele attraktive Pisten. Zum Teil sandig aber meistens harter gut befahrener Schotter.

Zudem eine interessante Kultur, unheimlich gastfreundliche Menschen, gutes Essen und allgemein gesehen ein preiswertes und einfach zu bereisendes Land.

Ich war 3.5 Monate in Marokko und anhand dieser Karte seht ihr meine geradelte Strecke. Ich habe keine Königsstädte und auch keine super touristischen Orte besucht.  
 

 

Ausrüstung: 

Wie immer ist weniger deutlich mehr. Ich kann jedem nur raten nur das Nötigste mitzunehmen, denn es macht einfach viel mehr Spass, als wenn ihr ewig mit packen beschäftigt seid und am Ende des Tages vor lauter Anstrengung nur noch schlafen möchtet.  
 

 

Welche Reifen ? 

 

Nachdem ich gerade quer durch Afrika radle, bin ich mit einem Schwalbe Mondial 26 x 2.15 Faltreifen unterwegs gewesen.

Beschränkt sich die Reise nur auf Marokko und ihr wollt hauptsächlich auf Pisten unterwegs sein, würde ich einen breiteren MTB Reifen wählen.

Die Teerstraßen selber sind nahezu immer in einem guten Zustand. Auch die Pisten, die ich gefahren bin hatten nur selten wirklich anspruchsvolle Abschnitte, trotzdem fährt es sich natürlich mit einem breiteren Reifen auf Schotter besser.

Ansonsten war mein Schwalbe Mondial in den Sandpassagen natürlich überfordert, sonst aber wie immer für den Kompromiss den er bietet absolut okay.

Der Mondial ist auf Langlebigkeit und Pannensicherheit ausgelegt und versucht sowohl auf Teer als auch auf Schotter gleichwertig zu punkten. Ich hatte keinen einzigen Platten.  


Zelt & Klamotten & Schlafsack: 

Der Jahreszeit entsprechend: Wie immer gehen die Meinungen was Zelt und Schlafsack angeht auseinander. Dadurch, dass Marokko aber eine super Infrastruktur bietet ist das Reisen dort sehr einfach.

Daher würde ich mir nicht lange überlegen welches Zelt ich einpacke – einfach das was ihr im Keller habt – wenn es regnet oder Schnee hat, findet ihr schon irgendwo einen Unterschlupf.  

 

 

Wild zelten: 

In den weniger besiedelten Gebieten absolut kein Problem.
 


Herbergen & Gites & Auberges:  

Ihr könntet theoretisch eine Marokko Radreise auch ohne Zelt antreten. Es gibt in passablen Kilometerabständen kleine Hotels, sogenannte Auberges oder Gites für etwa 10-15 Euro incl. Halbpension.

Ihr würdet dann aber natürlich die tollen Sternennächte verpassen und das wäre schade.  
 

Es werden in solchen Herbergen Decken zur Verfügung gestellt, die aber oft schwer und alt sind, daher ist wohl ein Schlafsack – zumindest im Winter – wirklich ratsam dabei zu haben.

Es gibt keine Heizung im Winter. In den Bergen ist es dann wirklich kalt – auch im Haus.

Eine Auberge kann ein Erlebnis sein – zumindest wenigstens eine Nacht darin zu übernachten kann ich jedem nur empfehlen.


Campingplätze: 

Wer kein Fan vom wild zelten ist findet auch immer wieder die Möglichkeit auf Campingplätzen unterzukommen. In den touristischen Gegenden gibt es in jedem größeren Ort Campingplätze.

Ich habe sie nicht oft genutzt, wenn dann habe ich weniger als 5 Euro bezahlt. Auch bei den Auberges gibt es die Möglichkeit gegen einen kleinen Obolus zu zelten, sollte man etwas unsicher sein alleine draußen zu schlafen.  

 

Einladungen: 
 

Ich wurde zudem sehr oft eingeladen. Eine Nacht mit einer Familie in einem gemeinsamen Schlafraum zu nächtigen ist aber ja bekanntlich nicht jedermanns Art zu Reisen.

Ich dagegen liebe den Kontakt zu den Einheimischen immer sehr. Eine warme Mahlzeit und in einer Decke eingekuschelt gemeinsam am Feuer sitzen und Tee trinken lasse ich mir nur ungern entgehen, vor allem wenn es draußen kalt und nass ist.  


Sprache: 
 

Im Norden kommt ihr mit Spanisch ganz gut durch. Ansonsten Französisch. Einige Leute, vor allem in den touristischen Ecken, sprechen auch Englisch. Westsahara ist dann wieder eher Spanisch.

Ich selber spreche kein Französisch und mein Spanisch ist auf Anfängerniveau. Ich hatte damit überhaupt keine Probleme, denn irgendwie kann man sich immer verständigen.  


Beste Jahreszeit: 
 

Ich war im Winter im Vorderen und zum Teil Hohen Atlas und es war nachts oft unter 0 Grad. Tagsüber dagegen meistens sonnig und bis zu 15 Grad warm. Wobei im Norden das Wetter durchaus regnerisch sein kann.

Die Wüstennächte waren nie wirklich kalt, zudem immer trocken. Ich würde sagen, beste Monate sind der Herbst und der späte Frühling sofern man ins Gebirge möchte. Der Winter ist optimal für die Wüstengegenden.

Vor Weihnachten war das Land fast ausgestorben was Touristen anbelangt, ab Weihnachten wurde es etwas voller – aber auf den Strecken in denen ich unterwegs war, fand ich das nicht wirklich dramatisch.  

Wind:  

Ich habe außer in der Westsahara keine vorherrschende Windrichtung feststellen können. Die meisten Tage war wenig bis gar kein Wind.  

 

 

Wasser:  

Wie bereits erwähnt, ist die Infrastruktur sehr gut. Zudem gibt es immer wieder kleine Siedlungen oder Häuser, Nomaden oder sogar Hotels inmitten der angeblich abgelegenen Wüstenstrecken.

Versteht mich nicht falsch, abgelegen und abgelegen bedeutet natürlich für jeden etwas anderes, aber meine Erwartungen eine wirklich abgeschiedene Gegend vorzufinden haben mich dann doch ein wenig enttäuscht, denn alle Strecken die ich geradelt bin waren fur mich persönlich keine einsamen Strecken.   

Ich kann 6.5 L ohne weitere Probleme transportieren – zudem noch 3 L extra in einem Wasserbeutel, den ich zur Not in die Rahmentasche stopfe. Ich hatte nie Engpässe und habe auch nur einmal wirklich mehr als meine 6.5 L dabei gehabt.

Allerdings war ich auch im Winter unterwegs – im Sommer ist das natürlich was ganz anderes!

Trotzdem, ich traf immer wieder genügend Menschen – und wo Menschen sind ist auch Wasser.

Wasser, egal aus welcher Quelle, habe ich Anfangs mit einem Steripen behandelt, den ich per USB aufladen kann, zum Schluss allerdings habe ich jegliches Wasser getrunken was mir angeboten wurde, ohne es zu behandeln und wurde nicht krank.

Teils gibt es öffentliche Brunnen, Nomaden haben ihre Vorräte in großen Wasserkanistern bei sich, ansonsten Hahnenwasser.

Ich nutze Nalgene Flaschen, die ich immer wieder befüllen kann und bitte jeden, kein Wasser in Plastikflaschen zu kaufen. Wir haben leider bereits genug Müllprobleme auf der Welt – Marokko macht da keine Ausnahme.  

Essen:  

An Essen gibt es gute Auswahl. Nicht zwangsweise auf den Pisten durch die Wüste, aber dort leben Menschen, die Brot backen und das wohl weltbeste Marokkanische Olivenöl zum tunken verwenden.

Grundnahrungsmittel finden sich immer. Orangen und Mandarinen gibt es auch noch in entlegenen Gebieten – auch hier wieder im Winter.  

In den besiedelten Gebieten ist das Essen in einer kleinen Kneipe manchmal billiger als selber kochen. Immer schmackhaft und sättigend.

Das Warenangebot ausreichend. Haferflocken, Linsen, Reis und Nudeln, Gemüse, Datteln und Nüsse. Obst. Fischdosen. Standard Essen ist Tajine oder Couscous, Hähnchen und Pommes. Leckere Linsensuppe. Berber Omelette. Baguette und Kuchen in der Patisserie.

Kocher:  

Ich bin mit meinem Hobo Kocher wunderbar zurechtgekommen. Es gab immer Holz.  

Toiletten & Waschmöglichkeiten:
 

Klopapier gibt es zu kaufen. In den Kneipen gibt es immer Toiletten.

Die hygienischen Verhältnisse bei den Familien waren gut bis ausreichend. Wasser zum waschen war außer beim wild campen kein Problem zu bekommen, oftmals allerdings kalt.  

Tee:

Ihr werdet nicht drum herum kommen täglich Eure extra Portion Zucker zu bekommen, denn der pappsüße Tee ist Bestandteil des täglichen Lebens.

Daher wurde ich viele Male am Tag einfach von der Straße gewunken und durfte bei einer Tasse Tee etwas plaudern. Dazu gibt es immer Brot und Olivenöl. Besser als jede Butter.  

Radwerkstatt:

Selbst in den kleineren Orten habe ich immer wieder kleine Werkstätten gesehen, bei denen ihr sicherlich das Nötigste repariert bekommt.  

Fotografieren:

Die Leute sind nicht scheu und freuen sich meistens fotografiert zu werden. Einfach vorher fragen.  

Geld:

ATM reichlich vorhanden. Wechselstuben für Euro ebenso kein Problem.  
 

Kinder:  

Die cadeau (Geschenk), lapiz (Stift) und Bonbon Rufe können manchmal nerven. Je näher man den touristischen Gegenden kommt, desto lauter und zahlreicher werden die Rufe.

Manche Kinder sind auch sehr penetrant und rennen einem hinterher und beschimpften mich, wenn ich ihnen nichts gegeben habe. Daher bitte nichts verteilen, es wird nur schlimmer dadurch.  

Als Frau alleine: 

Die Muslimische Kultur eröffnete mir in Marokko als Frau alleine einen ganz anderen Zugang zu den Menschen. Ich durfte sowohl bei den Männern am Tisch sitzen als auch bei den Frauen in der Küche.  

Ich durfte die Babys umhertragen und auch mit den Kindern alleine das Dorf erkunden. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl mir würde jemand nicht vertrauen. Ich war sofort herzlich willkommen.

Anmache gab es wenig.

Die normalen Fragen ob ich verheiratet bin und/oder Kinder habe beantwortete ich am Tag einige Male. Bei alleinstehenden Männern war ich immer verheiratet, bei Familien war ich schon auch mal ehrlich, wog aber ab inwieweit ich die Wahrheit sagte, um mir das Leben damit etwas zu erleichtern.

Was mich genervt hat waren die ewigen Fragen ob ich die Männer heiraten möchte und sie mit nach Deutschland nehme.

Ich kleide mich auf Reisen stets konservativ, daher war das für mich auch in Marokko selbstverständlich. Ich bin davon überzeugt, dass leichte Kleidung einen eher in Schwierigkeiten bringen kann.

Allgemein hatte ich keine Probleme. Nur einmal war ich etwas unsicher als ein junger Mopedfahrer mir in der Wüste hinterher fuhr. Aber irgendwann verschwand er wieder.

Auch beim wild zelten hatte ich keine Bedenken. Selbst nachts bin ich ohne weitere Gedanken in den Straßen unterwegs gewesen.  

Sicherheit:

Auch wenn es im Dez’18 einen extrem dramatischen Vorfall im Atlasgebirge gegeben hat, möchte ich die Gegend in der ich unterwegs war als sicher bezeichnen. Ich hatte nicht ein einziges Mal Schwierigkeiten.

Eine Garantie gibt es generell gesagt natürlich nirgendswo, doch fühlte ich mich in Marokko sicherer als in vielen anderen Ländern.

Die Muslimische Welt in Marokko hat zwei große Vorteile. Es gibt wenig Wachhunde und die Menschen trinken wenig bis gar kein Alkohol. Das macht das Land schon von vornherein deutlich entspannter.

Ich hatte im Rif-Gebirge und Vorderen Atlas leider 14 Tage lang Polizeischutz – 24/7. Ich war dort vor dem Terroranschlag auf die zwei Frauen unterwegs, also war diese Eskorte nicht das Resultat dieses Anschlages.

Die Polizei schlief sogar neben meinem Zelt im Auto. Auch kontrollierten sie immer wieder bei wem ich übernachtete, sprachen mit meinen Gastfamilien und fuhren mir pausenlos hinterher – ich konnte die Beamten leider nur auf den Pisten abschütteln.

Sie waren stets freundlich, aber versteckten sich oft vor mir. Ich stellte sie aber ein paar Mal zur Rede und bat sie sich bei mir vorzustellen, sobald das Team wechselte. Ich hatte sogar einmal auf der Polizeistation übernachtet – einfach weil es praktisch war.

Schlussendlich ging ich in Missour auf die Polizei und beschwerte mich und hatte von da an Ruhe.

Warum ich am Ende eine Eskorte hatte weiß ich bis heute nicht. Ich weiß von anderen Radfahrern, egal ob alleine oder zu zweit, Männer oder Frauen, dass es ihnen ähnlich erging.
  

Wilde Tiere:

Habe ich leider keine gesehen. Ich glaube nicht, dass es einen Grund gibt sich deswegen zu sorgen. 
 

Internet:

Sim Card von Maroc Telecom. Billig. Ich war sehr überrascht wie extrem gut die Abdeckung war, selbst in den etwas abgelegenen Ecken des Landes hatte ich teilweise gutes Netz. Allgemein ist es eine sehr schnelle Verbindung. 
 

Anreise:

Die Überfahrt per Fähre von Spanien/Almeria nach Marokko/Melilla war absolut kein Problem. Ohne Vorbuchung habe ich die Nacht im Speisesaal gelegen und konnte entspannt am Morgen ein neues Land betreten. 

 

Visum:

90 Tage bei Ankunft. Keine Kosten für EU Mitgliedsstaaten. Visumverlängerung ist seit 2019 deutlich schwieriger geworden. Am einfachsten ist es wohl kurz über die Spanischen Enklaven aus – und gleich wieder mit neuen 90 Tagen einzureisen.  

  

Interessante Dörfer und größere Orte:

Ich lasse ja bekanntlich die besonders touristischen Gegenden immer aus – mich nervt dieses Gerangel und die oft vorhandene Abzocke, daher zieht es mich in die ruhigeren Gegenden.

Am meisten hat es mir daher in Foum-Zguid und in Tata gefallen. Beschauliche, bunte und von Berbern und Schwarzafrikanern bewohnte Orte. Wobei in Tata schon viel Trubel sein kann.  
 

 

Meine Highlight Routen: 

1. Die Strecke durch die Berge im Vorderen Atlas von Taza über den Tizi-bou-Zabel. Im Winter kalt, nass und neblig. Trotzdem ein Erlebnis. Kaum touristisch erschlossen, aber durchweg spärlich besiedelt.   

2. Die Piste von Boudnib nach Erfoud. Sandpassagen, viele Kamele, nahezu kein Mensch, wenn dann nur Nomaden. Landschaftlich nicht wirklich spannend, aber schönes Wüstenfeeling.

3.  Die Piste Taouz nach Oumjrane entlang der Algerischen Grenze. Lange Sandpassagen. Tolle Landschaften. Abwechslungsreich. Viele Auberges entlang des Weges.

4.  Die Piste Nkob über das Jbel Saghro Gebirge in einem Nordwestlichen Bogen Richtung El-Kelâa M’Gouna. Konglomerat Gestein und abwechslungsreiche Landschaften. Einsam.

5. 
Teils Teer – Teils Piste. Atlas Gebirge Bou Tharar nach Imrhrane sowie Richtung Dades Schlucht. Tolle Landschaften und wunderschön gelegene aus Lehm gebaute Dörfer.

Karten:

Ich hatte eine Michelin und eine Reise-Know-Karte dabei. Zudem nutze ich die Maps.me App. Wenn ihr euch auf den Papierkarten an den grün markierten Straßen orientiert, kann bei der Planung nichts schief gehen, denn Marokko ist wirklich wunderschön.  


Verkehr:

Allgemein konnte ich mich über den Verkehr nicht beklagen, wobei ich es nicht wirklich beurteilen kann, weil ich die verkehrsreichen Straßen alle gemieden habe.  

 

Hamam:

Das Marokkanische Bad solltet ihr euch einmal gönnen. Streng nach Geschlechtern getrennt ist es in drei Bereiche eingeteilt, die sich von der Temperatur her unterscheiden. In Eimern steht heißes Wasser bereit. Eintritt umgerechnet wenige Euro.  

  

Westsahara:

Die extrem langweilig, windig, sandige und trostlose Westsahara habe ich in 14 Tagen abgehakt. Geht natürlich auch schneller.

Außer dem vorherrschenden Wind ist die Strecke einfach extrem öde und wer nicht nach Mauretanien möchte kann sich diese Tortur aus meiner Sicht heraus wirklich schenken.  

Die vorherrschende Windrichtung ist Nord oder Nord-Ost. Windy ist ein super App, die ich in der Westsahara täglich genutzt habe um dem Seitenwind möglichst aus dem Weg zu gehen.

Hat erstaunlich gute Genauigkeit – ich fuhr somit meistens erst gegen 15 Uhr los als der Wind endlich von Osten nach Norden gedreht hatte und radelte viele Stunden in der Nacht.

Wenn ihr Euch vorher ein paar Kopien von Eurem Pass machen lasst, geht es bei den zahlreichen Polizeikontrollen etwas schneller. Sie behalten eine Kopie ein, ansonsten schreiben sie deine Daten ab. 

Ich hatte auch zwei Eskorten – aber nicht 24/7 wie im Norden des Landes. Die stark mit LKW und ohne Seitenstreifen bestückte Strecke von Guelmin nach Tan-Tan und weiter bis Laayoune ist teilweise wirklich grenzlastig.

Alternativ gibt es eine Piste, die die Strecke von Guelmin nach Tan-Tan meidet – die würde ich auf jeden Fall bevorzugen. Nach Tan-Tan ist es deutlich ruhiger. Von Tarfaya gibt es eine ruhige Nebenstrecke nach Laayoune, direkt am Meer entlang.

Wasser und Lebensmittel sind auch hier nicht wirklich ein Problem. In Trucker Kneipen, die es spätestens alle 100 KM zu finden gibt könnt ihr immer wieder auffüllen. Leckeren Fisch gibt es in jeder Siedlung.

Sandstürme hat es da des öfteren, was wirklich teilweise in den Augen weh tut. Eine Taucherbrille wäre sicherlich nützlich gewesen – haha 😉

Ich habe mir Podcasts angehört um die Langeweile zu vertreiben.

Auf Wikivoyage findet ihr in Englisch eine Zusammenfassung der einzelnen Streckenabschnitte und Versorgungspunkte.  

 

Habt Ihr noch Fragen?

Bitte schreibt sie unten in die Kommentare und ich werde sie beantworten.
 

Sollten dir die Infos geholfen haben um deine eigene Reise zu planen, würde ich mich sehr über eine Portion „Extra Power“ von dir freuen!    

12 Kommentare

  1. Hallo Heike, ich verfolge dein Reise seit Oktober und bin fasziniert von den Bildern und deinen Berichten und sehr dankbar. Ich mache nur kurze Reisen mit dem Rad (ca. 600 km) und hatte das gleiche Problem mit dem Nacken, nach 25 km schmerzte er. Nun habe ich mir einen dreilagigen Latz aus einem Softshellhandtuch genäht. Vorne mit Klett verschlossen. Knopf würde auch funktionieren. Ich trage den Latz auch bei Hitze(zur Zeit hier in D an der Elbe um 30° C] Ich glaube der Fahrtwind fegt über den Nacken und lässt ihn abkühlen. Ich würde dir ja einen nähen, aber wo soll ich ihn hinsenden😉? Viel Freude, Glück und Gesundheit auf deiner Reise wünscht dir Bärbel von der Ostsee(Wismar)

    Antworten
    • Liebe Baerbel,

      Danke fuer Deine Zeilen, ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was Du meinst?

      LG Heike

      Antworten
  2. LIebe Heike, ich bin endlich dazu gekommen, deinen Marokko-Report komplett zu lesen, dabei auch die Infos zu Ausrüstung inkl. Kamera.
    Ich brenne schon darauf, dass endlich Ende September die (leider nur 12 Tage) Tour mit dem Cyclocrosser von Marrakesch über den Hohen Atlas zu machen.
    Tolle tolle Fotos!
    Gute sichere Weiterfahrt!
    LG Arne

    Antworten
    • Lieber Arne….prima….Euch eine tolle Zeit!
      Danke fuer die Wuensche!
      LG Heike

      Antworten
      • Einfach nur wow! Eine beeindruckende Reise, ein toller Bericht und wunderschöne Fotos!

        Auch wir selbst waren schon in Marokko. Allerdings waren wir „nur“ mit dem Auto unterwegs! Was sollen wir sagen… ein wunderbares Land!

        Überrascht waren wir ein wenig davon, dass du schreibst, dass die Menschen im Norden auch Spanisch sprechen! Das haben wir leider nicht mitbekommen. Schade, da unser Spanisch weitaus aus weniger eingerostet ist als das Französisch!

        Liebe Grüße, Julia und Felix

      • Hi Ihr beiden….lieben DANK…..ja viele Marokkaner arbeiten in Spanien oder haben Familie dort.
        LG Heike

  3. Hallo Heike Ich hab wegen dir Maps.me installiert und werde Sie bestimmt gebrauchen wenn ich auf reisen bin.Danke für die guten Berichte und Bilder. Walter Kessler

    Antworten
  4. Hallo Heike,

    vielen Dank für Deinen tollen Bericht. Die Karte ist auch angekommen.

    liebe Grüsse

    Alf

    Antworten
  5. Hallo Heike,

    welches Zelt benutzt du momentan? Das Hilleberg Soulo oder das MSR Hubba (welches ich meine auf deinen Bildern erkennen zu können)? Falls du umgestiegen bist, würde mich interessieren warum.
    Weiterhin gute Reise wünsche ich dir!

    LG
    Henrik

    Antworten
    • Hallo Henrik,

      ich habe derzeit ein Big Agnes Copper Spur UL1 was ich aber nicht empfehlen kann.
      Das Hilleberg ist fuer Afrika viel zu heiss, da ein Schlechtwetterzelt und die Belüftung nicht ausreicht.

      LG Heike

      Antworten

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. / Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. more info / weitere Infos

The cookie settings on this website are set to "Allow cookies" to provide the best browsing experience. If you use this website without changing the cookie settings or clicking "accept", you agree. Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

close / schließen